Vorstellung

Künstler*innen der Kreativen Werkstatt

Wir stellen Ihnen aktive und ehemalige die Künstler*innen der Kreativen Werkstatt und eine Auswahl ihrer Werke vor. 

Die Werke befinden sich in unserem Archiv und sind verleihbar oder verkäuflich. Üblicherweise bewegen sich die Preise zwischen
200 und 500 Euro ohne Rahmen. 

Bei Interesse nehmen Sie Kontakt mit uns auf. 

Volker Anger

Künstler der Kreativen Werkstatt

  • geboren 1967
  • in der Kreativen Werkstatt seit 1988

>> Hier finden Sie eine Auswahl der Werke von Volker Anger

Deniz Aras

Künstler der Kreativen Werkstatt

  • geboren 1994
  • in der Kreativen Werkstatt seit 2013

>> Hier finden Sie eine Auswahl der Werke von Deniz Aras

Susann Callenius

Künstlerin der Kreativen Werkstatt

  • geboren 1967
  • in der Kreativen Werkstatt von 1993 bis 2012
  • verstorben im April 2021

>> Hier finden Sie eine Auswahl der Werke von Susann Callenius

Susann Callenius lachte gern. Es sei ihr Lieblingshobby, sagte sie. Fröhlich und bunt sind auch ihre Bilder, die meistens aus ihrem Leben erzählen. Oder von ihrem Umfeld. Im Frühling malt sie gerne Blumen. Aber ohne Restriktionen, so dürfen Sonnenblumen auch rot oder blau sein. Aber ihr Lieblingsmotiv sind Menschen. Susann Callenius illustriert ihr Leben. Sie malt drei Frauen auf einer Bank – wenn sie von einem Spaziergang kommt. Oder sie malt Schwarze - nach einem Afrikaurlaub ihrer Eltern, oder sie malt Menschen bei einer Kahnfahrt - wenn sie einen Ausflug zum Bodensee gemacht hat.

Aus der Textsammlung „Spotlight – Momentaufnahme“ von Iris Lemanczyk

Martin Udo Koch

Künstler der Kreativen Werkstatt

  • 1965 in Tübingen geboren
  • seit 1985 in der Kreativen Werkstatt
  • lebt in Remshalden-Grunbach

>> Hier finden Sie eine Auswahl der Werke von Martin Udo Koch

Martin Koch kann alles gebrauchen. Er ist ein leidenschaftlicher Sammler. In Schubladen, auf Flohmärkten und im Sperrmüll entdeckt er Plastiktiere, Münzen, Töpfe , Spielzeug, Stifte, Figuren und und und. Die kleinen Dinge - der Kruscht – sind wesentliche Bestandteile seiner Kunst.

Martin baut „Denkmäler“, weil er möchte, dass die Betrachter nachdenken. Seine Themen sammelt er während der Freizeit beim Märchen-Schallplattenhören oder beim „Playmobilspielen“. Steht eine Idee, zum Beispiel – Frau Holle, Wetten dass, Heidi, 101 Dalmatiner oder die Hitparade – dann geht´s ans Sondieren, was für Materialien und Schätze Martin Koch bereits dafür hat und was er noch unbedingt für sein jeweiliges Denkmal braucht. Als Nächstes wird das passende Gerüst gebaut und farblich gestaltet. Dann verteilt Martin Koch die Sammelstücke in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit auf seinem Denkmal. Teile, die er auch nach langem Suchen nirgendwo entdeckt, die fertigt er selbst an, mit sehr viel handwerklichem Geschick. Weil seine Denkmäler eine Mischung aus Kunst und Handwerk sind, nennt Martin sie auch Arbeitskunstwerke.

Ein besonderes Erlebnis ist es, Martin Kochs strahlendes Lachen, die unglaubliche Freude zu sehen, sobald er ein passendes Teil entdeckt hat.

Trotz seiner ständigen Sammelleidenschaft ist Martin Koch begeistert, wenn eines seiner Denkmäler verkauft wird – nicht wegen des Geldes, wie er betont. Sondern, „damit in der Kreativen Werkstatt weniger davon rumstehen“. Bei seinen eigenen Denkmälern schlägt also das Sammeln und Horten nicht zu.

Seit früher Kindheit lebt Martin Koch in der Diakonie Stetten. Er arbeitet in einem landwirtschaftlichen Betrieb, vorwiegend mit Pferden. Früher – also vor den Denkmälern – hat er Bilder gemalt, vor allem von Pferden. Heute definiert er Kunst so: „Kunst, das sind meine Denkmäler. Und dann gibt´s halt auch noch Bilder.“

Aus der Textsammlung „Spotlight – Momentaufnahme“ von Iris Lemanczyk 

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